#SchnappStich
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1 — 2 — 3 — Klotzbeute hoch!

Im Prinzessinengarten St. Jacobi in Neukölln, haben die Imker eine etwa 200kg schwe­re Klotzbeute in einen Baum in etwa 5 m Höhe gezo­gen und dar­in einen neu­en Bienenschwarm ein­lau­fen las­sen. Den Bienen geht es bes­ser dort oben, weil:

  • weni­ger Feinde, als am Boden: bes­se­re Verteidigung gegen Ameisen, Mäuse, Ratten, der Imker, der Bär…
  • bes­se­re Isolierung im Sommer / Winter, weil dicke atmungs­ak­ti­ve Umrandung des Baumstammes
  • bes­se­re Luftqualität, kei­ne Feuchte, kein Bodennebel
  • natür­li­che­re Umgebung, weil Bienen ursprüng­lich aus dem Wald kom­men und dort seit 30 Mio. Jahren dort gelebt haben
  • natür­li­cher Hohlraum von ca. 35–40 Litern
  • Innerhalb des Stockes: kei­ne Rähmchen oder her­aus­nehm­ba­re Waben, son­dern Stabilbau. Die Bienen bau­en ihre Waben fest an die Decke des Hohlraumes in der Klotzbeute

Honigernte: Wir ern­ten dort nur Honigüberschüsse, wenn es denn über­haupt wel­che gibt und das Bienenvolk den Winter über­lebt hat. Größenordnung: 0 — 10 kg. Anzahl der neu­en Bewohner: ca. 10.000–15.000 Arbeitsbienen, eini­ge hun­dert Drohnen und eine Prinzessin. Der Schwarm ist ver­mut­lich ein Nachschwarm und die Prinzessin muss erst noch begat­tet wer­den. Das geschieht in den nächs­ten Tagen auf dem Hochzeitsflug der Prinzessin zu einem Drohnensammelplatz und erst wenn das geklappt hat, so wird die Königin Eier legen und die Volksentwicklung geht weiter. 

Jetzt ist Herbst, die Königin wur­de begat­tet, das Bienenvolk hat sich gut ent­wi­ckelt, Honigvorräte ein­ge­la­gert und hat sich win­ter­fer­tig gemacht.

Mehr Infos über die Zeidlerei “Die Baumhöhle – ein natür­li­ches Zuhause für Honigbienen

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