Öffentliche Standorte

Unsere Bienen fin­den sich an ver­schie­de­nen Standorten in Berlin und Umgebung. Drei der Orte sind öffent­lich zugäng­lich: im Prinzessinnengarten Kollektiv im Friedhof St. Jacobi in Neukölln, am Moritzplatz in Kreuzberg und die “Kapelle der Versöhnung” in der Gedenkstätte Bernauer Straße in Mitte. Nach Vereinbarung sind hier auch Führungen mög­lich. Gerne kommt vor­bei und schaut Euch an, wie und wo die Bienen wohnen.

Prinzessinnengärten
St. Jacobi Neukölln & Moritzplatz Kreuzberg

Bienen und Bienenhaltung sind seit 2009 fes­ter Bestandteil des Prinzessinnengartens. Heinz Risse, Ingmar Zech, Verena Hollank und Johannes von Buchenwald haben hier ihren Standort und betreu­en die Bienenvölker inmit­ten von Blumen, Gemüse, Kräutern, mun­te­ren Gärtnern und Besuchern. Im Prinzessinnengarten Kollektiv in Neukölln gibt es zwei Klotzbeuten, eine auf Stelzen und eine hängt hoch oben im Baum. Daneben ste­hen Einraumbeuten, Warrébeuten, der Sun Hive (Weißenseiffener Hängekorb) und ein Bienenvolk wohnt wild in einer Baumhöhle. Im Prinzessinnengarten am Moritzplatz sind ver­schie­de­ne Bienenstöcke auf­ge­stellt: Einraumbeute, Top-Bar-Hive, Deutsch Normalmaß dop­pelt, einem besie­del­ten Baumstamm und der im Baum hän­gen­den Bienenkiste — dort las­sen sich die Bienen bei ihrem Flug beob­ach­ten. Der Prinzessinnengarten ist im Sommer zen­tra­ler Treffpunkt der Mellifera Regionalgruppe Berlin. Hier wer­den seit 2011 Imkerkurse zur wesens­ge­mä­ßen Bienenhaltung ange­bo­ten und Bienenführungen für Kitas, Schulklassen und ande­re inter­es­sier­te Gruppen unter­nom­men. Die Bienen sind wich­tig für den Garten und vis ver­sa, ein idea­ler Austausch und gegen­sei­ti­ge Befruchtung.

Der Prinzessinnengarten in Neukölln hat fol­gen­de Öffnungszeiten: www.prinzessinnengarten-kollektiv.net. Im Jahr 2020 ist der Gemeinschaftsgarten am Moritzplatz in einer Neustrukturierung, er ist im Aufbau und hat geöff­net: www.prinzessinnengarten-kreuzberg.net

Anfragen für Führungen: regionalgruppe@mellifera-berlin.de

Garten der Versöhnung, im NiemandsLand

Zwischen der Gedenkstätte Berliner Mauer, auf dem die Kapelle der Versöhnung steht, und dem Friedhof St. Elisabeth, betreu­en die Naturwabenbauer Carlo Wolf-Gersdorff und Moritz Vierboom meh­re­re Bienenvölker.

Im Jahr 2016 ging es hier, im “NiemandsLand”, los — die bei­den Mellifera Imker began­nen die ers­ten Bienenstöcke aufs Gelände zu brin­gen. Die ers­ten Bienenschwärme sind auf dem Gelände im Frühjahr 2016 in ein Warrè Bienenhaus und einen Einraum-Bienenstock ein­ge­zo­gen. In der Planung sind noch ein Bienenhaus nach Zeidlerart — ein extra dafür geschaf­fe­ner Baumstamm — und eine “flie­gen­de” Bienenkiste, hoch oben im Baum, unter dem die ande­ren Bienenvölker stehen.

Mit Einzug der Bienen auf dem Gelände an der ehe­ma­li­gen Hinterlandmauer, ent­wi­ckelt sich nun auch ein Garten der Versöhnung: Eine offe­ne Begegnungsstätte mit Obstbäumen, Beerensträuchern, klei­nen Gartenparzellen und Sitzplätzen — ein wun­der­schö­ner Treffpunkt für vie­le ver­schie­de­ne Veranstaltungen.

Der Garten der Versöhnung mit dem Roggenfeld und den Bienenvölkern sind zu ver­ab­re­de­ten Führungen und Veranstaltungen geöff­net. Zum Beispiel am Langen Tag der StadtNatur am 12.+13.6.2021.